Glutamat und seine Nebenwirkungen

Glutamat

Glutamat oder auch Mononanatriumglutamat (Monosodium Glutamate, kurz MSG ist die englische Bezeichnung) ist ein Geschmacksverstärker von dem ich weiß, dass er besser zu vermeiden ist. Doch gerade bin ich in Ländern unterwegs, in dem Glutamat so weit verbreitet ist, dass ich neugieriger geworden bin und wissen wollte, was genau, es so schädlich macht.

Was ist Glutamat?
Das Thema Glutamat ist eigentlich schon ein alter Hut. Bereits in den 70ern, sorgte es in Verbindung mit dem ‘China-Restaurant-Syndrom’ für aufsehen.

Das industriell hergestellte Mononanatriumglutamat ist ein Geschmacksverstärker. Es hat somit keinen Eigengeschmack, verstärkt aber eben gewisse Geschmacksrichtungen. Geschmacksverstärker sind keine Gewürze, sie sind chemische Substanzen.

Nebenwirkungen
Die meist bekannten Nebenwirkungen von Glutamat sind:

Kopfschmerz, Taubheitsgefühl, Hitzewallungen, Herzrasen, Trägheit.

Dr. Russell Blaylock, Forscher und Neurochirurg, geht allerdings noch weiter. In seinem Buch ‘Excitotoxins: The Taste That Kills’ (Exzitotoxizität – Der Geschmack, der einen umbringt) untersucht er die Wirkungen von Glutamat, und anderen Geschmacksverstärkern, auf das Gehirn und das Nervensystem: hohe Dosen von Glutamat im Gehirn, können Gehirnzellen schädigen. Was wiederum Herzinfarkte, Autismus und andere Gehirnkrankheiten hervorrufen kann. In diesem Video erzählt er über Mehr über die Hintergründe seiner Forschung.

Laut der Amerikanischen Lebensmittelbehörde ist der Verzehr von Glutamat übrigens ‘sicher’.
Und nur in höheren Dosen und bei Menschen mit Empfindlichkeit gegenüber Glutamat, werden die Nebenwirkungen beobachtet. Interessant.

Worin sind Glutamat oder andere Geschmacksverstärker versteckt?
In so gut wie allen Fertigprodukten, Gemüsebrühe, Chips.
Aber auch in ziemlich allem industriell verarbeiteten Lebensmitteln. Hier ist es auch ganz gerne mal getarnt unter folgenden Zutaten: Hefeextrakt, natürliche Aromen, Sojaprotein.

Also lieber Ausschau halten und Inhaltsstoffe checken. In asiatische Restaurants (überall auf der Welt), schadet es übrigens nicht, freundlich um ’ohne Glutamat’ zu bitten. Ich laufe hier fröhlich mit einem kleinen Zettelchen, auf dem in thai geschrieben steht: ohne Glutamat. vegetarisch. , in die Restaurants und hoffe darauf, mein Essen ohne MSG zu bekommen.

Was bedeutet Anjali Mudra?

anjali

In einer Yogaklasse begegnet Dir diese Handgeste mindestens einmal, wenn nicht sogar ein paar dutzend Male. Anjali Mudra ist eines der bekanntesten und gängigsten Handpositionen: die Geste, in der Du beide Hände vor dem Herzen zusammenbringst.

In westlichen Gegenden ist diese Geste als Gebetshaltung bekannt. Für einige kann es durchaus komisch wirken diese Position in einer Yogaklasse einzunehmen.

Die fernöstliche Interpretation dieser Haltung, zeigt allerdings noch weitere, ganz freundliche Facetten:

Es ist auch eine heilige Geste. Allerdings siehst Du hier die Menschen, nicht nur in Tempeln mit den Händen vor dem Herzen, sondern sich auch gegenseitig in dieser Haltung begrüßen oder bedanken.

Aber was bedeutet jetzt genau Anjali Mudra?

Mudra bedeutet Zeichen oder Siegel und Anjali bedeutet Geschenk oder Gabe.

Anjali Mudra ist eines von tausenden verschiedenen Zeichen, die im Yoga, und in verschiedenen hinduistischen Ritualen, genutzt werden. In Indien ist Anjali Mudra oft begleitet durch den Gruß Namaste, was soviel bedeutet wie: Das Licht in mir sieht/grüßt das Licht in dir.

Eine weitere Bedeutung dieses Mudra, ist das Zusammenbringen von Gegensätzen. In diesem Falle ganz offensichtlich: rechte und linke Hand, was als rechte und linke Gehirnhälfte, aktiv und passiv, Sonne und Mond, gesehen werden kann. Das Zusammenfügen vor dem Herzen, die Mitte unseres Seins, bringt Ausgleich und Balance in diese Gegensätze und bringt Bewusstsein zurück zur freundlichen und friedlichen Energie Deines Herzens.

Anjali Mudra und auch Namaste, beschreiben die Essenz der Yogapraxis:Die Verbindung zum wahren Selbst zu schaffen, wie auch das Erkennen von Licht und Liebe in Allem Lebenden.

Um einen Test zu machen:

Setze Dich bequem, schließe Deine Augen und bringe Deine Hände vor dem Herzen zusammen. Wiederhole das ganze ruhig einige Male und achte auf die Wirkung dieses Zusammenführens. Wenn Du nichts spürst, versuche es zusätzlich mit Affirmationen, die für Dich diese Haltung beschreiben: Frieden, Liebe, Weite, Dankbarkeit.

Anjali Mudra, ganz ursprünglich, ist dazu da, den Menschen an das Geschenk des Lebens zu erinnern und dieses weise einzusetzen.

Meine Interpretation von Anjali Mudra ist: Dankbarkeit für das Geschenk, dass ich in meinem Herzen trage. Gleichzeitig dient es mir als Erinnerung, dieses Geschenk in allen lebenden Wesen zu sehen.

Finde heraus was Anjali Mudra für Dich bedeutet!

Happy New Year – Rückblick und Vorschau

NY

Weihnachten und Silvester gehen immer viel zu schnell vorbei. Fest habe ich mir vorgenommen, die ruhige Zeit zu nutzen um zu reflektieren und um meine Vision für das kommende Jahr klarer werden zu lassen.

Kennst du das auch? Anstatt Weihnachten besinnlich und mit einem Blick ins Innere zu verbringen, geht es dann doch mehr um Schenken und beschenkt zu werden und darum wer zuerst genug von den Weihnachts-Plätzchen hat. Am Ende bleibt dann doch keine Minute in Ruhe um zu sehen, was mir vergangenes Jahr gebracht hat, was ich mit ins nächste Jahr nehmen möchte, und was lieber nicht. Und eh ich mich versehe, bin ich schon im Neuen Jahr und fast schon wieder im Autopilot-Modus.

Trotz meiner Ausnahmesituation in diesem Jahr, die einen Jahresrückblick und einen Blick in die Zukunft gar prädestinierte, war ich anderweitig beschäftigt. Selbst in völliger Isolation auf einem schwebenden Bungalow im thailändischen Regenwald kam ich nicht dazu, zu schauen was mich eigentlich dorthin gebracht hat und was aus dieser ganzen Reise werden soll. Dafür allerdings bin ich von einem Retreat ins nächste gehüpft. Ein ganz besonderes Weihnachten ging voran! Noch ganz geehrt fühle ich mich, diese besondere Zeit mit so wunderbaren Menschen verbracht zu haben! Und ein Meditationsretreat folgte. Dort habe ich mich in Präsenz geübt. Vipassana. 7 Tage in Stille und in achtsamer Meditation. Steven, Jake und Julie begleiteten uns durch die Kraft der Stille und teilten ihr Wissen über Meditation und Achtsamkeit in Bewegung. Stevens und Jakes tiefes Verständnis und ihr riesiger Erfahrungsschatz über Geistesaktivität während der Meditation und auch im täglichen Leben ist beeindruckend! Und auch das Thema des Retreats: die vier Herzensqualitäten: Liebe, Mitgefühl, Freude und Gleichmut, brachte mich in tieferes Gespür. So blieb nichts nur Theorie sondern wurde tatsächlich erfahrbar.

Warum ich mich auf solch einen Wahnsinn einlasse, 7 Tage lang schweigend zu meditieren, beschreibe ich nochmal in einem weiteren Artikel.

Zurück zum Moment. Zur Vergangenheit. Und zur Zukunft.

So sehr mir die Idee vom Leben im Moment gefällt, glaube ich doch stark an die Kraft des Geistes und seine Visionen. Wie Einstein so schön sagte: ‚Imagination is more important than knowledge.‘ So kreieren positive Ideen und Gedanken ein positives Resultat.

Also wenn Du noch keine Zeit hattest, über kommendes Jahr zu visionieren, dann nehme Dir noch die Zeit und kreiere Dir Dein 2015!

Hier drei Fragen, die Dir dabei helfen können.

Nehme Dir für jede Frage ca. 5 Minuten Zeit und lasse sie in Ruhe wirken. Wenn du einen Lieblings-Meditations-Platz hast, dann wäre das ein prima Zeitpunkt, diesen einzunehmen.

1. Was ist Dir wichtig? Eigenschaften, Werte in Dir selbst und auch in anderen Menschen.
Schreibe dies auf einen kleinen Zettel und hänge ihn dorthin, wo Du ihn immer sehen kannst.

2. Was motiviert, inspiriert Dich?
Nehme Dir für jeden Tag eine kleine Sache vor, die Dein Herz höher schlagen lässt. Wenn Dich zum Beispiel, die Natur inspiriert, kann es so etwas kleines sein, wie Dich an den Duft deiner Lieblingsblume zu erinnern oder im Anblick des nächsten Vollmondes so richtig aufgehen!

3. Wo möchtest Du hin? Hast du einen Traum?
Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Male es am besten so detailgetreu wie möglich aus.
Und überlege Dir, was der nächste Schritt ist, um diesem Traum näher zu kommen.

Erinnere Dich: Träume sind da um gelebt zu werden!

Und siehe da: Auch wenn ich mir diese Fragen nicht direkt während des Vipassanas gestellt habe, sehe ich rückblickend, dass so einige Antworten durch die Vipassana- Meditationen schwebten und die Stille einiges an Klarheit mit sich bringt.

Keine Angst um die Fragen zu beantworten, ist keine 7-Tages-Meditation notwendig! Aber wie gesagt, gebe Dir ein bisschen Zeit um jede Frage in Ruhe wirken zu lassen, bevor du sie beantwortest.

Loving Kindness Meditation

Metta

Gerade beginne ich meinen Tag am liebsten mit einer ruhigen Yoga Praxis und einer Loving Kindness Meditation.

Die Loving-Kindness Mediation hat ihren Ursprung im Buddhismus. Der Original-Titel ist Metta, was Liebe, Freundlichkeit, Güte bedeutet. So ist die Metta Meditation eine Übung um Liebe, Freundlichkeit, Güte in Deinem Herzen zu spüren und auszuweiten. Ganz wunderbar um eine Intention für das Jahr zu setzen, wie ich finde.

Ganz grob, gibt es drei Varianten für die Metta Meditation, die alle ein bisschen kitschig klingen, aber so schöne Wege sind, um Dich mit Deinem Herzen zu verbinden. Probiere gerne alle drei Möglichkeiten aus, und schaue welche für Dich am besten funktioniert.

Mir reichen 20 min für die Meditation. Wenn Dir das zu kurz oder lang ist, finde bitte eine passende Länge für Dich.

Vorbereitung

Bitte einen angenehmen, aufrechten Sitz finden.

Deine Augen schließen.

Nehme Dir ein paar Minuten um Deinen Atem zu spüren. Achte auf jede Ein- und Ausatmung, um ganz präsent den jetzigen Moment wahrzunehmen.

Wenn Fokus und Konzentration etabliert sind, beginne ins Herz zu spüren.

1. Variante

Dies ist wohl der verbreitetste Ansatz.

Um Metta zu ‘rufen’ sagst Du still oder laut:

Ich bin glücklich. Ich bin gesund. Ich fühle mich sicher. Ich bin friedlich und entspannt.

Entweder bleibst Du dabei, Metta ‘nur’ auf Dich zu richten (was sogar schwieriger sein kann, als es an Andere zu schicken) oder du breitest es weiter aus:

Zu Freunden, zu neutralen Personen, zu Menschen mit denen Du Schwierigkeiten hast, zu Tieren, zu allen fühlenden Lebewesen.

2. Variante

Fordere Dein Herz dazu auf, in Metta Energie aufzublühen.

Flüstere: (Bitte) lass mich Liebe/Metta spüren.

Spüre achtsam in Deine Herzgegend und vielleicht badest Du in dem Gefühl der Liebe.

Wie in Variante 1, kannst Du diese Energie, sobald Du Sie spürst, weiterschicken oder auf Dich selbst gerichtet behalten.

3. Variante

Erinnere Dich an einen Menschen, ein Tier, einen Ort in der Natur, der für Dich Liebe, Freundlichkeit repräsentiert.

Sobald Du Liebe in Deinem Herzen spürst flute Dich damit und schicke es dort hin wo es gebraucht wird.

Für mich funktioniert Dieser Ansatz am besten. Ich erinnre mich an Amma – the hugging mother und das bringt mein Herz zum Leuchten!